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07|07|08 +++ FBC FAMILIENURLAUBS-STORY

 

Inselhüpfen in Griechenland mit Familie

Nachdem wir die letzten 10 Familienurlaube in Sardinien verbracht haben, konnte ich mich dieses Jahr durchsetzen und wir fuhren auf zwei wunderschöne griechische Inseln, Kos und Samos!
Ich fand den Gedanken recht angenehm, dass wir nun nicht mit sämtlichen Surfbrettern auf dem Dach und Radl hinten am Auto eine lange Fahrt angehen mussten. Wir hatten lediglich ein Radl dabei und haben uns entspannt in München in den Flieger nach Kos gesetzt.
Nach nur 2 ½ Stunden Flug, den man auch gut mit zwei Kleinkindern überstehen kann, landeten wir auf der Insel Kos. In nur einer halben Stunde hatten wir unser Gepäck und Spiros vom FBC Kos empfing uns schon am Flughafen. Nach einer knappen halben Stunde Taxifahrt kamen wir dann auch schon am Oceanis Beach Hotel an. Wir wurden sehr freundlich empfangen und hatten ein tolles Zimmer gleich am Strand in Stationsnähe und groß genug für uns alle vier. Für die ganz Kleinen steht sogar ein Kinderbett und Babyphone bereit.

Am nächsten morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf der schönen Terrasse mit Meerblick gleich mal zur Surfstation und Spotbesichtigung. Peter aus Ungarn, ein sehr netter junger Surflehrer, empfing uns gleich und berichtete uns die Windprognose.
Die Station ist mit feinstem und aktuellestem Fanatic Boards sowie North Sails Segeln ausgestattet, so dass man wirklich kein eigens Material mitnehmen muss.
Nach anfänglicher Flaute hatten wir dann wirklich tolle Windtage und konnten hier ordentlich Windsurfen. Bei sideshore Wind von links und leichter Dünungswelle weiter draußen, hatten wir viel Spaß. Im Anschluss traf man sich dann in der Surfersbar neben der Station, wo man dann genüsslich etwas trinken oder auch eine Kleinigkeit essen kann.
Für meinen Mann, der es hasst am Strand zu liegen, war die Bar ein perfekter Aufenthaltsort, da es neben köstlichem Cappuccino auch noch Wireless LAN gibt!
Die Kinder hatten auch eine tolle Zeit und Marie schwärmt jetzt noch von dem Trampolin auf dem Spielplatz, der übrigens auch direkt hinter der Surfstation liegt.
Wir hatten nur Frühstück gebucht, da wir abends auch mal ganz gerne woanders essen gehen. Die Restaurants im Hotel sind sehr gut und die Preise sind auch absolut okay. Wir sind bevorzugt in das griechische Restaurant gegangen.
Abends waren wir einmal in Kos Stadt zum Essen, wo man mit einem öffentlichen Bus in nur 15 Minuten hinfahren kann. Wir waren im Restaurant Pertino - wirklich ausgezeichnet, wenn auch nicht ganz günstig.
An der FBC Station gibt es außerdem auch Mountain Bikes zum Verleih und das ist eine wirklich gute Alternative an windlosen Tagen. Ich bin einfach mal hinter der Station in die Berge gefahren und bin nach ein paar Sackgassen doch noch auf einen hübschen Höhenweg gelangt mit Traumausblick bis zur gegenüberliegenden Türkei.


Einen Tag haben wir dann einen Mietwagen genommen, um ein wenig von der Insel zu sehen, denn bisher hatten wir es ja nur bis Kos Stadt geschafft.
Wir sind über die Berge nach Zia am Flughafen vorbei bis Kefalos gefahren, wobei uns Psalidi am Ende doch am besten gefallen hat. Eigentlich wollten wir ja schon nach einer Woche weiter nach Samos, doch dann haben wir unseren Aufenthalt auf Kos doch noch ein wenig verlängert, weil es uns so gut gefallen hat.

Nach 10 Tagen sind wir dann mit der Hydrophol Fähre Flying Dophin nach Samos übergesetzt, wo man nur 3 ½ Stunden braucht. Da Vater und Kinder die komplette Überfahrt, trotz starken Windes, verschlafen haben, war es recht angenehm.
Als Giorgos, der Stationsleiter vom FBC Samos, uns am Hafen abholte und ich gerade Luis‘ Windeln auf einer unseren Taschen wechselte, lachte er nur und meinte, dass käme ihm doch sehr bekannt vor. Er ist nämlich stolzer Vater von 3 zauberhaften Kindern, die jüngste Roxani gerade mal zwei Monate alt.
Schon die Fahrt vom Hafen nach Kokkari war wunderschön und das viele Grün und die Berge haben uns gleich verzaubert. Samos erschien uns wie eine grüne Oase.

Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir dann in unserem Hotel Arion an, welches oberhalb der FBC Station liegt mit Traumausblick auf die Bucht von Kokkari. Erst fühlten wir uns mit den Kindern im Hotel etwas fehl am Platz, da vorwiegend Wanderer ab 60 aufwärts dort waren. Das lag wohl aber an der Jahreszeit und im Sommer sind deutlich mehr Familien da.
Über einen Trampelpfad, den wir sogar auch mit Buggy bezwungen haben ist man in 5 Minuten unten an der Station, wo wir meistens den Tag verbracht haben, da Giorgos und sein Team dort für alles gesorgt haben. Neben natürlich Top Material von Fanatic und North Sails gibt es eine große Wiese mit Liegen und Sonnenschirmen, einen Spielplatz, Toiletten, Umkleiden und kühle Getränke.
Auch auf Samos hatten wir Glück und ein paar tolle Windtage.
Nach anfänglicher Windabdeckung kommt man weiter draußen in den Genuß von perfektem Sideshore Wind von links und kann beim zurückfahren sogar ein wenig die Dünungswellen abreiten. Was ich sehr beeindruckend fand war das Panorama, wenn man zurück an die Surfstation surft und dann die Berge im Hintergrund sieht.
Daniel war ganz begeistert von den Möglichkeiten für Mountainbiker, denn da ist Samos wirklich vielseitig. An einem Tag wollte er unbedingt den Gipfel des Kerketeus per Radl erklimmen und machte sich gegen 12:00 auf. Nach tollem Panorama, 1400 Höhenmeter und 48 km kam er dann am späten Nachmittag völlig begeistert wieder.
Oft waren wir bis sieben/acht Uhr abends noch am Strand, weil es einfach so eine tolle Atmosphäre ist. Eigentlich hatten wir Halbpension im Hotel gebucht, aber den Grillabend an der Station sollte man nicht verpassen.
Mittags sind wir auch öfters nach Kokkari gelaufen (nur 5 bis 10 Minuten) und haben in einer der netten Strandbars gesessen.
Als wir dann von Samos wieder nach München geflogen sind war uns klar, dass wir nicht zum letzten Mal dort waren!

 

 

 

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